Forschungsprojekte
Hier finden Sie die aktuellen Forschungsprojekte.
Digital?Sicher!
Das Projekt "Digitale Kompetenz-Entwicklung für Jugendliche mithilfe intelligenter Lernsoftware mit Fokus auf Cybersecurity und verantwortlichen Umgang mit Daten", oder kurz "Digital? Sicher!", widmet sich den Auswirkungen der Digitalisierung auf die berufliche Kompetenzentwicklung. Hierbei soll vor allem der sichere und verantwortungsvolle Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien im Cyberspace erforscht werden bzw. sollen fehlende Kompetenzen vermittelt werden. Ziel ist es, Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen und das allgemeine Niveau der digitalen Grundbildung, besonders im Hinblick auf Cyberrisiken, zu erhöhen.
Das BANDAS-Center engagiert sich in dem, seit Januar 2020 laufenden und vom steirischen Zukunftsfond unterstützten, Projekt als Partner!
ERASMUS+ Projekt VOIL
Unter nachfolgendem Link finden Sie alle Informationen zum EU finanzierten ERASMUS+ Projekt VOIL - Virtual Open Innovation Lab:
Zur Webseite des Projekts VOIL
AMS Projekt "KI in der Personalauswahl"
Mit dem Ziel einen Anforderungskatalog für den erfolgreichen Einsatz von KI in der Personalauswahl zu erstellen, wurden im Rahmen des Projekts „Die Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI) in der Personalauswahl: Anforderungen zur Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und Vertrauensbildung“ (kurz: KI in der Personalauswahl) eine Interviewstudie mit österreichischen Personalverantwortlichen, eine Fragebogenstudie zur Wahrnehmung von KI sowie eine Design- und Experimentstudie mit einem Visualisierungsprototypen durchgeführt. Die Projektergebnisse wurden in Form eines Forschungsberichts festgehalten, welcher nun vom AMS Österreich (Fördergeber) veröffentlicht wurde. Über diesen Link kommen Sie zum Forschungsbericht des Projektes.
Das Projektteam umfasst MitarbeiterInnen des Fachbereichs Arbeits- und Organisationspsychologie sowie dem Zentrum für Sozialforschung an der Universität Graz, wobei die ProjektmitarbeiterInnen am BANDAS-Center Prof. Stefan Thalmann, Dr. Jürgen Fleiß und Christine Malin sind.
Erasmus+ Projekt CoDeAI
Ende Juni 2022 wurde das Erasmus+ Projekt „Collaborative development of AI capabilities in SMEs” (CoDeAI) genehmigt, das unter der Führung der Universität Graz mit Partnern aus Deutschland, Griechenland, Portugal und Spanien eingereicht wurde. Prof. Stefan Thalmann und Johannes Zeiringer griffen das bereits vergangene VOIL-Projekt auf und initiierten ein Folgeprojekt, gemeinsam mit den Partnern.
Das Projekt zielt darauf ab, auf der VOIL-Plattform aufzubauen, indem es Weiterentwicklungen vorschlägt und einen Mehrwert für KMU bietet. Im Laufe des VOIL-Projekts hat sich herausgestellt, dass Studenten, die zukünftige Mitarbeiter von KMU sind, Wissen über neue Künstliche Intelligenz (KI)-Technologien benötigen. KI ist eine der Schlüsseltechnologien des digitalen Wandels, die enorme Verbesserungen in der Fertigungs- und Dienstleistungsbranche ermöglicht und ein wichtiger Wegbereiter für datengesteuerte Geschäftsmodelle ist. Große Unternehmen haben bereits KI-Kapazitäten aufgebaut und profitieren von verbesserten Geschäftsprozessen und neuen datengesteuerten Geschäftsmodellen. Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) hinken hinterher, da sie nicht in der Lage sind, die erforderlichen KI-Kapazitäten aufzubauen, was enorme Auswirkungen auf ihre Innovationskraft und damit ihre Zukunftsaussichten hat. Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-gestützten Werkzeugen in allen Geschäftsbereichen müssen die KMU diese Zusammenhänge zunehmend verstehen, die notwendigen Anstrengungen unternehmen und diese Technologien übernehmen. Daher ist es wichtig, dass bereits Studierende als mögliche zukünftige Mitarbeiter oder Gründer von KMU mit KI-Fähigkeiten ausgebildet werden. Im Projekt wird eine erste Fallstudienforschung wird durchgeführt, um nach "europäischen" Mustern für die erfolgreiche Einführung innovativer Technologien zu suchen. Die Ergebnisse der Fallstudien sind sowohl für KMU als auch für Studierende von Bedeutung.
Das vorgeschlagene Projekt wird länderübergreifend mit Hochschulpartnern, Studenten und KMU in ganz Europa durchgeführt, um die Zusammenarbeit zwischen Hochschuleinrichtungen, die über KI-Kenntnisse verfügen, und KMU, die KI-Fähigkeiten aufbauen müssen, zu erleichtern. Daher wollen wir die identifizierten Herausforderungen wie folgt angehen: (1) Die bestehende VOIL-Plattform wird um ein Schulungspaket für KI in KMU erweitert, das die grundlegenden KI-Kenntnisse vermittelt. (2) Auf der Grundlage einer Studie über den Einsatz von KI in KMU unter Verwendung aktueller Produktivitätswerkzeuge, die die menschliche Produktivität steigern sollen, wie AutoML, werden Anwendungsfälle und Erfolgsgeschichten vorgestellt, (3) auf der Grundlage dieser Anwendungsfälle und Erfolgsgeschichten wird ein Benchlearning-Rahmen entwickelt, der die KI-Fähigkeiten berücksichtigt, und (4) es wird ein Innovationsumfeld geschaffen, das die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, KMU und LEs unterstützt, wobei (neben den VOIL-Technologien) auch die spezifischen Bedürfnisse der KI berücksichtigt werden.
Startschuss für das zweijährige Projekt war der 01. Oktober 2022.
VEKIP-Verantwortungsvoller Einsatz von KI im Personalmanagement
Künstliche Intelligenz (KI) ist im Personalmanagement mittlerweile weit verbreitet. Die Einsatzgebiete reichen dabei von Bewerbungsgesprächen mithilfe von Chatbots, über das Vorschlagen von Weiterbildungen bis hin zur automatisierten (Vor)auswahl von BewerberInnen. Bei ArbeitnehmerInnen und PersonalpraktikerInnen herrscht starke Verunsicherung aufgrund der mangelnden Transparenz über die dahinterliegenden Modelle und die verwendeten Datengrundlagen bei oftmals für ArbeitnehmerInnen wichtigen Entscheidungen mit weitreichenden Folgen (Einstellung, Beförderung, Disziplinierung,…).
Damit BetriebsrätInnen über Einsatzmöglichkeiten sowie bereits bestehende und sich in Arbeit befindliche Regulierungsmöglichkeiten von KI-Applikationen informiert sind, zielt das geplante Projekt auf die Erstellung eines Informationsvideos und die Erarbeitung eines Seminarkonzeptes zur Fortbildung von BetriebsrätInnen ab, das ihnen ermöglicht die Anliegen der ArbeitnehmerInnen in diesen Belangen kompetent vertreten zu können.
In enger Abstimmung mit ArbeitnehmerInnen aus betroffenen Betrieben sowie der ÖGB Steiermark wird das Projektteam zusammengesetzt aus ForscherInnen des Business Analytics and Data Science-Center, Karl-Franzens-Universität Graz und der Human Resource Management Group, Paris Lodron Universität Salzburg, die den Informationsbedarf der BetriebsrätInnen eruieren, um ein maßgeschneidertes Angebot konzipieren zu können. Die ProjektmitarbeiterInnen am BANDAS-Center umfassen Prof. Stefan Thalmann, Dr. Jürgen Fleiß und Christine Malin.
[Sm-AI-R]
Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und insbesondere des maschinellen Lernens (ML) haben bedeutsame Auswirkungen auf Menschen, Organisationen und die Gesellschaft. Die Gestaltung und Entwicklung von KI und ML lag jedoch bislang in der Hand von Spezialist:innen. Fachexpert:innen mussten ihre Ideen für KI-Anwendungen und die Anforderungen mit diesen Spezialist:innen diskutieren, wobei das nicht nur zeitaufwändig war, sondern die Verfügbarkeit von KI-Spezialist:innen einen Engpass darstellte.
Mithilfe von Low-Code Development Platforms (LCDPs) können KI-Anwendungen nun auch durch Fachexpert:innen selbst erstellt werden. Die Forschungsgruppe [Sm-AI-R] erforscht den Design- und Aneignungsprozess dieser Systeme in einem interdisziplinären Verbund.
CheckAutoML: Ethik-Kompass
Im Rahmen dieses Forschungsprojekts werden die Auswirkungen und Herausforderungen der Automatisierung von maschinellem Lernen (AutoML) untersucht. AutoML ermöglicht es Fachexpert:innen ohne tiefgehende Kenntnisse in maschinellem Lernen (ML), spezifische Modelle für ihre Anwendungsfälle zu erstellen, was die Nutzung von ML in Unternehmen revolutionieren könnte. Diese Technologie wirft jedoch auch ethische Fragen auf, da AutoML von Laien bedient werden kann, was Risiken verschärft und die Kontrolle erschwert. Das Projekt erfasst den Einsatz von AutoML in der steirischen Wirtschaft, analysiert Risiken und Potenziale und entwickelt ein Bewusstseinsbildungstool (Ethik-Kompass) für eine verantwortungsvolle Nutzung.
MemorAI Styria
Die Steiermark ist Vorreiterin in der Pflege von Menschen mit Demenz. Eine zeitige Früherkennung und gezieltes Training durch AI-gestützte Neurotechnologien können Betroffene, Angehörige und Pflegepersonal unterstützen. Sie setzen am Gehirn an und ermöglichen es Betroffenen länger selbstbestimmt zu leben. Beim Einsatz von Neurotechnologien ist die Wahrung der Menschenwürde zentral. Dieses interdisziplinäre Forschungsprojekt erforscht die ethischen, psychischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Chancen und Risiken von Neurotechnologien und formuliert Empfehlungen für steirische Akteur:innen.
Univ.-Prof. Dr. Stefan Thalmann
Leitung +43 316 380 - 7600
Institut für Operations und Information Systems
nach Vereinbarung
https://business-analytics.uni-graz.at
Amtsrätin Sonja Schreckmair
+43 316 380 - 3560
Institut für Operations und Information Systems
Montag bis Freitag von 9:00 - 12:00 Uhr und (in der Vorlesungszeit:) Mittwoch, 14:00 - 15:00 Uhr